Das DSP-Präfix für Weena

Sie ist die große Bühne gewohnt. In der vollbesetzten Olympia-Reithalle kam im Rahmen der festlichen Gala der Hengsttage ein weiterer starker Auftritt hinzu: Die Stute Weena wurde mit dem besonderen Pferden vorbehaltenen Präfix „DSP“ ausgezeichnet. Von der DSP-Familie bejubelt, demonstrierte die von Ulrich Vité aus einer Stute von D’Amour-Weltmeyer gezogene Tochter des Birkhof’s Topas FBW eindrucksvoll, warum sie sich von nun an „DSP Weena“ nennen darf.

Dabei ist ihre sportliche Karriere noch jung und doch reich an Glanzlichtern: Die Dunkelbraune war unter Kay Pawlowska dreijährig Landeschampionesse Sachsen-Thüringens und wechselte vierjährig über die Reitpferdeauktion beim Marbacher Wochenende zu ihrer jetzigen Reiterin Emilia Brandstätter, die damals gerade mal zwölf Jahre jung war. Mittlerweile sind die beiden hocherfolgreich im Junioren-Dressursport. 2024 bei den Österreichischen Meisterschaften gab’s die Silbermedaille und in der vergangenen Saison bei den internationalen Turnieren im ungarischen Mariakalnok, im österreichischen Achleiten und in Brünn in der Tschechischen Republik zeigten die beiden derart konstant starke Leistungen, dass sie vom österreichischen Verband für die Junioren-Europameisterschaften nominiert wurden. Auch bei den Championaten im französischen Le Mans war das Ergebnis mehr als respektabel: Team Austria belegte Platz acht, in der Einzelwertung tanzten Emilia Brandstätter und Weena auf Rang 25. – Ein schöner Erfolg auch für Trainerin Astrid Neumayer vom Gestüt Pramwaldhof – und nicht zuletzt die ganze DSP-Community!        Mic