Bundeschampionate: vier DSP-Platzierungen im Finale der fünfjährigen Dressurpferde

Die 17 besten fünfjährigen Dressurpferde der deutschen Pferdezucht gingen zum Finale in die Dressurpferdeprüfung der Klasse L an den Start. Von diesen wurden die besten zwölf mit einer Platzierung belohnt – vier dieser Nachwuchsstars sind Deutsche Sportpferde: Baila van der Rosi, Datejust, Total Love FBW und Bon Benthley.

Baila van der Rosi (v. Bon Courage – Rock Forever I; Z.: Claudia Wolpert; B.: Marcus Beckmanns) trabte unter Sophie Jamar zu Platz acht im Finale der fünfjährigen Dressurpferde. (Foto: Björn Schroeder)

Auch Datejust (v. Dream Boy – Fürstenball; Z.: Pferdezucht Steidl; B.: Hildegard Magdalena Riedmaier) konnte sich unter Uwe Schwanz im Finale auf Rang zehn platzieren. (Foto: Björn Schroeder)

Für Total Love FBW (v. Total Hope – Licotus; Z.:Theo Binder; B.: BG Hengststation Hoffrogge, LG Celle, Thiel GbR & Familie Binder) und Beatrice Hoffrogge gab es Platz elf im Finale. (Foto: Björn Schroeder)

Und auch Bon Benthley (v. Bon Coeur – Londontime; Z.: Heike Schulmerig; B.: Dressurstall Schulmerig) konnte mit Michele Schulmerig eine Finalplatzierung auf Rang zwölf erreichen. (Foto: Björn Schroeder)

Nach dem Auftaktsieg in der Qualifikationsprüfung konnte Balia van der Rosi auch zum Finale eine ansprechende Vorstellung zeigen. Reiterin Sophie Jamar zelebrierte den Ritt mit der Bon Courage – Rock Forever I-Tochter aus der Zucht von Claudia Wolpert (B.: Marcus Beckmanns) nahezu, was auch das Richtergremium im Gesamteindruck mit einer 8,7 honorierte. Besonders im Galopp als stärkste Gangart, bewertet mit 8,7, überzeugte die braue Stute, aber auch Trab und Schritt sowie in Puncto Durchlässigkeit (jeweils 8,5) wurden sehr gut bewertet. Die Endnote von 8,58 reichte schlussendlich für Rang acht.  

Auf Platz zehn rangierte Datejust, der Rapphengst aus der Pferdezucht Steidl (B.: Hildegard Magdalena Riedmaier). Mit Ausbilder Uwe Schwanz im Sattel zeigte der Dream Boy – Fürstenball-Sohn eine gewohnt losgelassene Vorstellung. Seine Qualitäten, insbesondere der schwungvolle Trab (8,7) und der ins bergauf angelegte Galopp mit viel Raumgriff (8,5) fielen positiv auf. Minimale Abzüge im Schritt und der Durchlässigkeit (je 8,2) führen im Gesamteindruck zu einer 8,5 und damit der 8,42 in der Endnote. Mit diesem Ergebnis durfte auch dieser DSP-Hengst samt grüner Schleife zur Ehrenrunde durch die Arena galoppieren.

Auf Platz elf folgte ein weiterer DSP-Hengst: Total Love FBW. Der Rappe von Total Hope – Licotus aus der Zucht von Theo Binder und im Besitz der BG Hengststation Hoffrogge, LG Celle, Thiel GbR und Familie Binder galoppierte unter Beatrice Hoffrogge im Sattel zu 8,36 im Gesamtergebnis.

Knapp dahinter mit einer Endnote von 8,24 platzierte sich Bon Benthley, der Rappwallach aus der DSP-Zucht von Heike Schulmerig, im Besitz des Dressurstall Schulmerig. Die renommierte Jungpferdeausbilderin Michele Schulmerig im Sattel des familiären Zuchtprodukts v. Bon Coeur – Londontime tanzte trotz minimalem Abzug in der Durchlässigkeitsnote zu ansonsten sehr guten Bewertungen und der Finalplatzierung auf Rang zwölf.

Eine erfolgreiche Finalprüfung für das Deutsche Sportpferd und die qualitätvollen Dressurtalente aus der DSP-Zucht.

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Text: Nele Marie Hörster