facebook Twitter
pic1

Partner

RuV
Uvex
Marstall Premium Pferdefutter
Equistro
horsetelex

Veranstaltungen

Süd-Termine

Südpferde-App

Südpferde-App Die kostenfreie Südpferde App mit Süd-News, allen Terminen, Auktionspferden und vielem mehr.
» itunes appstore » Google Play Appstore
14. Juli 2015

Scharlachrennen: Gelungene Mischung aus Jung und Alt



Mit dem dreifachen Deutschen Derby-Sieger Toni Haßmann (Foto: Olav Krenz) aus Westfalen wird auf der Kaiserwiese wieder ein hoch erfolgreicher Reiter satteln. Er ist zwar mit 39 Jahren noch weit weg von der Altersgrenze, hat aber schon viele große Erfolge vorzuweisen und wird sicher auch in diesem Jahr wieder Maßstäbe setzen. Mit dem zehnjährigen Westfalen Classic Man V von Cornet Obolensky aus einer Mutter von Gralshüter/Pilot/Weinberg hat er Ende September 2014 den Großen Preis von Donaueschingen gewonnen. Mit ihm war er zuvor Sieger in drei Große Preisen, darunter in dem von Wiesbaden. Anfang Juli hat der gelernte Pferdewirtschaftsmeister mit Goldenem Reitabzeichen mit Erfolgen auf Nachwuchspferden in Burgstädt bei Chemnitz auf sich aufmerksam gemacht. Gesattelt hatte er den fünfjährigen Westfalen Curly, den achtjährigen Holsteiner Cloony, den neunjährigen Holsteiner Schimmel Channing sowie die zehnjährige Oldenburger Stute Batida du Rouet und den gleichaltrigen Holsteiner Conrado, beide aus dem Besitz von Stefanie Paul. Die will er auch in Nördlingen satteln.


 


Mit Barbara Steurer-Collée, Tobias Bachl, Daniel Daßler, Morten Gram, Soenke Kohrock, Olaf Peters und André Stude sind weitere prominente Springreiter am Start.


 


Zur nachrückenden Reiter-Generation aus bekanntem Hause, die häufig „Junge Wilde" genannt werden, gehörte einst auch Toni Haßmann. In dem wieder von Kurt Braunschweig entworfenen Nördlinger Parcours zählen dazu der Donaueschinger Niklas Krieg, Sohn von Andreas Krieg, der Wahl-Bayer Hendrik Gravemeier, Sohn des früheren Bundestrainers Kurt Gravemeier, der Jettinger Maximilian Weishaupt, Sohn von Josef Weishaupt und Bruder des Beerbaum-Bereiters Philipp Weishaupt, Angelina Herroeder, Töchter eines bekannten Springreiters aus Hessen, der Augsburger Wolfgang Puschak, der frühere Augsburger Tobias Meyer und die Münchnerin Simone Blum. Die Tochter des Spring- und Vielseitigkeitsreiters Jürgen Blum hat 2013 den mit 10 000 Euro dotierten Sechsten Großen Preis und damit die „Goldene Daniel-Peitsche" gewonnen. Internationale Erfolge sind bei den meisten dieser Generation zusätzlich zu Erfolgen bei nationalen Championaten und Meisterschaften schon die Regel.


 



Als erfahrene Ausbilderin kann im Dressurviereck Christiane Pollmann-Schweckhorst Akzente setzen, die Frau des Springreiters Elmar Pollmann-Schweckhorst. Konkurrenten sind Jörg Schrödter und seine Frau Sabina sowie Friederike Schulz-Wallner, aber auch nach vorne drängende Talente, die in Nördlingen wieder Kandidaten für Süddeutsche Titel satteln, wie Julia Machat, Sarah-Victoria Pürmaier und Walter Wadenspanner.


 


 


Zusätzlich zum Großen Preis und den beiden Qualifikationen bietet das Nördlinger Programm ausreichende Möglichkeiten, Schleifen zu gewinnen und sich weiter zu profilieren. Etwa bei der Qualifikation zum Bayernchampionat der Nürnberger Versicherung,


 


dessen Finale erstmals bei der „Consumenta“ in Nürnberg und nicht mehr bei den Munich Indoors ausgetragen wird, oder bei der Qualifikation zum Nürnberger Burgpokal oder bei den Qualifikationen zu den Süddeutschen und Bundeschampionaten und beim Youngster Championat für Gekörte Hengste.


 


Nach der Vorjahres-Premiere haben sich dazu zehn Paare gemeldet. Diese Resonanz freut Paul Bengesser, von dem diese Neuerung für gekörte Hengste im Programm ausgegangen ist.


 


Gute Möglichkeiten, sich neben den Süddeutschen Championaten für spätere Aufgaben zu empfehlen, bieten auch die Qualifikationen für vierjährige Springpferde in der „PSA-Tour" und  für vierjährige Dressurpferde zum „Gert Gussmann Cup".


 


Eine gute Gelegenheit, sich frühzeitig Nachwuchs für den Sport zu sichern, bietet die Süddeutsche Elitefohlenauktion am Samstag Abend. Bei ihr treffen sich Züchter und Reiter.


 


 


„Gute Starterfelder, sehr guter Sport, gute Zuschauerzahlen, Top-Verhältnisse und gute Stimmung am Platz. So darf es gern nächstes Jahr weitergehen", hatte sich Turnierleiter Siegfried Mitzel 2014 für das 55. Scharlachrennen gewünscht. Zu hoffen ist, dass dieser Wunsch erhört wird und es weder zu heiß, noch zu kalt und vor allem nicht zu nass wird. Der letztere Wunsch zielt mehr auf die Reiter und Zuschauer ab, denn der Rasenplatz auf der Kaiserwiese verträgt Nässe gut.EP